Pioniere moderner Küchenplanung

25.11.2015

Küchenhaus Maus

Die Küche von heute ist nicht alleine Arbeitsraum, Küche ist Lebensart, ist Lebensmittelpunkt. Hier trifft man sich und verbringt Zeit miteinander. Hier finden die besten Partys statt, werden Hausaufgaben gemacht, hier wird genossen, gekleckert, gelacht, sich versöhnt, gelebt. Hier werden kulinarische Leckereien zubereitet und das sollte nach Möglichkeit auf höchstem Niveau geschehen.

Die fortschrittliche „la cuisine“ ist bedarfsgerecht und bedienungsfreundlich, angefangen bei cleveren Stauraummöglichkeiten, über innovative Oberflächen und modernste Technologien bis hin zu Küchenmöbeln, die in Form und Funktion begeistern. So gehört beispielsweise die Dunstabzugshaube über dem Herd der Vergangenheit an. Heute entspricht das Kochfeldabzugssystem, schier unsichtbar in die Arbeitsplatte eingefügt, den funktionalen Ansprüchen und bietet grenzenlose Planungsmöglichkeiten bei der Gestaltung der Küche. „Die Entwicklung der Technik macht auch in der Küche nicht Halt“, erklären Joachim und Simon Maus. Sie sind die Fachmänner, wenn es um anspruchsvolle Küchengestaltung geht. Das Küchenhaus Maus gehört zu den Top-Adressen der Branche und ist mehrfach von renommierten Fachzeitschriften für seine Kreativität und Qualität ausgezeichnet worden. Die beiden Inhaber führen den von Vater Friedmund Maus in der Landeshauptstadt gegründeten Familienbetrieb erfolgreich in zweiter Generation. Das Erfolgsrezept: Für alles eine perfekte Lösung finden. Wichtig ist ihnen dabei eine ehrliche und praxisbezogene Beratung, die sich auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ausrichtet. Und der Kunde profitiert von dem Rundum-Service des Kieler Küchenhauses. Von dem ersten Gespräch über die Planung vor Ort, bis hin zum Einbau der maßgeschneiderten Küche, liegt bei Joachim und Simon Maus alles in einer „Fach-Hand“.
Die Fähigkeit, immer wieder neu zu denken, ist in der Philosophie ebenso fest verankert wie das Bewusstsein für absolute Qualität. Eine Kompetenz, die sich in jedem Produkt, jedem Detail, jeder Planung und jeder Montage wieder findet. Dinge die oberflächlich betrachtet vergleichbar erscheinen, zeigen nach Jahren der täglichen Benutzung ihre tatsächliche Natur.

Andrea Weide exklusiv im Gespräch mit Joachim und Simon Maus

Was benötigen Sie, um ein gutes Essen für Freunde zuzubereiten?

Joachim Maus: Eine gute Köchin oder einen guten Koch, einen brauchbaren Herd, ein bisschen Gerät, gute Zutaten und den nötigen Appetit, mehr brauche ich nicht, um herrlich schlemmen zu können.

Warum sollte ich zehntausende Euro für eine Küche bei Ihnen ausgeben?

Joachim Maus (mit einem Augenzwinkern): Sie unterbrechen mich – die Gestaltung des Raumes Küche beruht auf mehreren Säulen, der praktischen, der ästhetischen und der emotionalen. Wenn alle drei auf das Schönste miteinander vereint sein sollen, dann muss man eben mehr ausgeben als jene 1.899 Euro aus den Hauswurfprospekten vom „Billigmöblierer“.
Beginnen wir mit der praktischen Säule – jetzt erleben wir den Küchenplaner in Aktion – fühlen Sie mal diese Betonoberfläche, die ist immer kalt. Da mag man seine Hände nicht drauf liegen haben. Wenn man an dieser Insel sitzen können soll, wäre der Tresen aus Holz zu planen.

Was sollte ich beim Kühlschrank und anderen elektrischen Geräten ­beachten?

Joachim Maus: Ein Kühlgerät muss zur Lebenssituation der Besitzer passen. Ich würde gewiss zu einem großen Modell raten, das so eingebaut ist, dass man sich nicht bücken muss. Das gleiche gilt für den Dunstabzug. Es gibt Modelle, wenn ich den Abzug ausziehe steht der mir auf Kehlkopfhöhe, das grenzt an Körperverletzung. Nur wer was vom Leben versteht, kann Küchen planen. Das fängt bei einfachen Dingen wie der Körpergröße an. Entscheidend ist auch, ob der Kunde Links- oder Rechtshänder ist. Natürlich ist ausreichend Stauraum wichtig, andererseits tut eine freie Wand einem Raum auch gut.
Simon Maus ergänzt: Früher wollten wir einfach nur satt werden, da war die Küche 2,40 mal 3,20 Meter groß, hatte Tür und Fenster an den Stirnseiten und 7,5 Meter Schränke. Sie degradierte den Kochenden zum Dienstpersonal. Heute öffnet sich die Küche zum Wohnraum oder ist Wohnraum. Das Kochen avanciert von der Zubereitung der Nahrung zu einem Akt der Kommunikation, ja manchmal zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Da passen die ach so praktischen weißen mit Melamin beschichteten Fronten nicht ins Konzept.
Auch wundert sich Simon Maus wie konventionell so manches Paar mit Anfang dreißig daherkommt:
Es wird viel zu wenig quer gedacht. Ich kann mir ein rotes Plüschsofa als perfektes Küchenmöbel vorstellen – auch liebe ich große Tische, an denen man mit Gästen ganze Abende verbringen kann. Wir nehmen die Küche als Möbel wahr, viele Küchen planen wir ohne die früher typischen Oberschränke und sichtbaren Abzugshauben und vermeiden so den klassischen Küchencharakter. Ansonsten sind es Naturmaterialien, die zum Einsatz kommen: Edelstahl, Granit, Beton, Glas und Holz.

Wie viel Technik braucht man?

Joachim Maus: Jedenfalls keinen Maschinenpark. Das ist doch ähnlich wie beim Handy. Die meisten Funktionen sind viel zu kompliziert und man benötigt sie nicht wirklich. Viele der Menschen wollen einfach nur telefonieren. Deswegen gehört es zu einer guten und fairen Beratung herauszubekommen, welche Technik ein Kunde wirklich nutzen wird. Und nur die sollte er dann auch kaufen.

Welche Zielgruppe hat Ihr Küchenhaus?

Simon Maus: Die möchten wir nicht am Geldbeutel festmachen, in Berufsgruppen einteilen oder sonstiges Klientel besonders ansprechen. Alle, die Interesse an guter Gestaltung sowie Qualität haben und Spaß am Besonderen.

Was muss man bei der Planung einer Küche berücksichtigen?

Joachim Maus (schmunzelt): Weniger Gedanken um bestehende Wasseranschlüsse, Steckdosen und sonstiges machen, diese lassen sich ohne großen Aufwand den Wunschvorstellungen anpassen. Die Planung des Mittelpunktes des Hauses soll Spaß machen und das Leben mit der neuen Einrichtung ein Gewinn für die Zukunft sein.

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