Besuch im Hotel WESTIN

22.08.2018

In der Hamburger Elbphilharmonie

Fotos: Beate Müller/The Westin Hamburg

Wenn eine Hotelübernachtung zum Erlebnis wird. Als Journalist kommt man viel herum, sieht viele Hotels, hat das eine oder andere Hotel erleben können und  hatte des Öfteren  Gelegenheit  an  Führungen in exklusiven Hotels teilzunehmen. Die beste Hotelführung ersetzt aber nicht den Eindruck, den man als Gast in diesen Hotels bekommt. So auch im WESTIN in Hamburg.
Das WESTIN ist eingebunden in das phantastische Gebäude der Elbphilharmonie, dem architektonischen und kulturellen Wahrzeichen der Stadt Hamburg, einem Gebäudekomplex mit einer imposanten Glasfassade an der Westspitze der HafenCity. Allein dies ist schon ein Grund, dort
ein Zimmer zu buchen. Die Rezeption des WESTIN befindet sich in der 8. Etage, ab der 9. Etage, somit gut 40 Meter über der Elbe, beginnen die Hotelzimmer bis hin zur 19. Etage.
Ganz gleich, auf welcher Seite Ihr Zimmer liegt, der Ausblick ist es immer wert, auch länger im Zimmer zu verweilen.
 
Jedes der 244 Zimmer ist ein Erlebnis, sei es das normale Doppelzimmer oder die Suite über zwei Etagen. Immer hat man dabei riesige, bodentiefe Fensterflächen, die je nach Lage im Gebäude den Blick auf den Hafen oder die Stadt Hamburg ermöglichen. Die Fensterflächen, von denen jede eine Einzelanfertigung mit gepixelten Randbereichen ist, damit die Sonne die Zimmer nicht  zu sehr er-wärmt und von außen kein ungehinderter Blick in die Räume möglich ist, sind teilweise nach außen gewölbt, so dass man den Eindruck bekommt, sich in das Fenster legen zu können. Nur schwindelfreien Personen sei geraten, dies zu tun.

Etwas ungewohnt ist dann aber auch, dass das Badezimmer komplett als Glasfläche zur Gebäudeau-ßenseite abschließt. Schon mal geduscht oder in der Badewanne gelegen und dabei zugeschaut, wie die AIDA vorbeifährt? Ich schon. Unglaublich. Natürlich gibt es für Personen, die mehr Privatsphäre wünschen, die Möglichkeit, privat zu sein. Mit einem Knopfdruck schieben sich halbdurchsichtige Vorhänge vor die Glasfronten, die in beiden Richtungen durchsichtig sind. Es lohnt aber auf jeden Fall besonders abends oder nachts, wenn Hamburg erleuchtet ist, diese Vorhänge zu öffnen und den Ausblick zu genießen.

Die Einrichtungen der Zimmer sind geräumig –viel Platz sich zu bewegen, zu entspannen, aber auch viel Platz in Schränken, um die persönlichen Sachen unterzubringen. Es gibt Zimmer ab 30 Quadrat-metern bis hin zur Eigner-Suite mit 162 Quadratmetern in der 19. Etage. Durch das ganze Hotel zieht sich ein angenehmes Farbkonzept mit warmen, sanften Farben, die ein Gefühl der Ruhe ausstrahlen. Hier hat der Innendesigner Tassilo Bost  das puristische Design mit den Themen Sand, Luft und Wasser vereint. Auf Bilder wurde komplett verzichtet, weil der Fokus auf die Glasflächen mit dem phantastischen Ausblick gerichtet sein soll.  

Wer dazu noch die Philosophie der WESTIN Hotels kennt, weiß, warum er dort ein Zimmer bucht. Die Gäste sollen sich bei ihrer Abreise besser fühlen, als bei ihrer Ankunft. Mit diesem Ziel wurden die Zimmer eingerichtet, die Restaurants gestaltet, die Speisekarten konzipiert und das Spa in der 7. Etage, in dem man sich sportlich austoben aber auch eine Massage buchen kann, geplant.

Das Wort „Well“ steht im Hause WESTIN für „sich wohlfühlen“. Das reicht von Sleep-Well in einem Heavenly® Bett über Eat-Well mit nährstoffreichen Gerichten bis hin zum Feel-Well mit Spa-Angeboten und Move-Well mit der Möglichkeit, sich Sportbekleidung – gegen eine geringe Gebühr – ins Zim-mer kommen zu lassen.  Ebenso bedient werden die Kategorien Work-Well durch elegante Arbeits-plätze mit durchdachter Technologie und Play-Well mit  entsprechenden Angeboten. Der Spa-Bereich mit 1.300 Quadratmetern Fläche  und dem längsten Hotelpool in Hamburg gehört zu den Superlativen dieses Hotels – Wellness in Saunen, Dampfbäder, dem Fitnessbereich oder einfach im Ruheraum mit Blick auf die Elbe.

Die Gastronomie im WESTIN lässt mit dem
Restaurant „The Saffron“, in dem der Küchenchef Hanseatisches mit Produkten aus aller Welt vereint, den Bars „Plaza Foyer“ und „The Bridge Bar“ keine  Wünsche offen.

Wenn man dann in dem wirklich bequemen Heavenly® Bett gut geschlafen und sich in der Dusche mit Blick auf den Hafen erfrischt hat, darf man sich, je nachdem was man gebucht hat, auf ein sehr gutes Frühstück im Zimmer, ein Buffet im VIP Bereich oder ein großes Frühstücksbuffett im „The Saffron“ freuen.  Es ist doch  schön, wenn der Tag mit solch einer Auswahl an guten Speisen beginnen kann.
                                                                                                                            (Beate Müller)

aktuelle Ausgaben